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28.12.2017
BEITRÄGE UND STEUERN

Als Mitglied des Versorgungswerkes sind Sie verpflichtet, im Jahr 2018 Beiträge in Höhe von 9,3 % Ihrer freiberuflichen Einkünfte, maximal 18,6 % Ihrer Einkünfte aus Beschäftigung bis zum Erreichen der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung an das Versorgungswerk zu entrichten. Die höchste Summe der Pflichtbeiträge beträgt (1.209,00 € x 12 =) 14.508,00 €. Die im Jahr 2018 entrichteten Beiträge können als Sonderausgaben nach

§ 10 Abs. 1 Nr. 2a EStG geltend gemacht werden.

Falls Sie das für Altersrentenbeiträge geltende Volumen für Sonderausgaben (ab 2017: 23.362 €, bei Zusammenveranlagung 46.724 €) nicht überschritten haben, werden die Beitragszahlungen in Höhe von 86 % (§ 10 Abs. 3 EStG), ggf. abzüglich des Arbeitgeberanteils berücksichtigt. Bis zum Jahr 2025 erhöht sich dieser Prozentsatz jährlich um 2 %.


Gemäß § 22 Nr. 1 Satz 3 EStG ist die Besteuerung Ihrer Altersrente abhängig vom Jahr des Renteneintritts. Beginnt der Bezug Ihrer Altersrente z.B. im Jahr 2018, liegt die Höhe des Umfangs der Steuerpflicht bei 76 %. Bis 2019 erhöht sich der Besteuerungsanteil jährlich um 2 %, ab 2020 um jeweils 1 %. Gemäß

§ 22 Nr. 1 Satz 4 bis 7 EStG sind Erhöhungen der Rente zu 100 % zu versteuern. Zur Verbesserung der lebenslangen Altersrente ist es stets sinnvoll, Zusatzbeiträge zu entrichten, vor allem wenn die Beiträge noch als Sonderausgaben geltend gemacht werden können und bei Erreichen des Grenzsteuersatzes von 42 % die steuerliche Entlastung über den Sonderausgabenabzug deutlich höher sein wird als die Steuerbelastung der späteren Altersrente.


Im Jahr 2018 können Beiträge einschließlich der Pflichtbeiträge bis zu einer Jahreshöchstgrenze von 29.016,00 € oder 2.418,00 € monatlich geleistet werden.

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